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Es geht weiter voran!

Der Brunnen ist fertig und wird schon genutzt, das Wasser ist gut! 

 

 

 

 

 

 


Infobrief an Spender 2016

Neues von unserem Waisenhaus

Seit Jose, der Leiter unseres Waisenhauses im März 2015 gestorben ist hat die Leitung sein Sohn Bibin Jose übernommen. Da auch die Frau von Jose, also Bibins Mutter, nicht bei bester Gesundheit ist hat Bibin sich entschlossen zu heiraten. Seit Oktober dieses Jahres ist Shinny seine Frau.
Wir sind sehr glücklich, dass Joses Sohn Bibin das caritative Erbe seines Vaters in so liebevolle Art und Weise übernommen hat und nun auch durch seine junge Frau Unterstützung findet.
Im Moment leben 15 Kinder und 22 alte Menschen als große Familie zusammen. Viele der alten Menschen sind bettlägrig und pflegebedürftig, und zwei der Kinder studieren bereits und sind in Mangalore in einer Art Jugendherberge untergebracht. Das kostet alles zusätzlich Geld.

Mir ist 2016 leider kein Besuch in Indien möglich gewesen, doch KollegInnen von mir waren vorort und haben Grüße und natürlich Geld von uns allen gebracht. Auch Sukumar hat ein Auge auf das Waisenhaus und hilft mit unserer finanziellen Unterstützung wenn es notwendig ist. Vor zwei Tagen ist ein Brief von Bibin gekommen, er wünscht uns allen eine gesegnete Weihnacht und ein „grateful“ new year.

Im Moment haben sie ein großes Trinkwasserproblem. Bibin plant einen Brunnen zu graben um das Problem zu beheben. Wieder eine Menge Geld, die er dazu braucht. Ihr seht, unsere Schützlinge brauchen unsere Hilfe nach wie vor dringend.

Gerne möchte ich allen Spendern heute im Namen der großen Familie im Hause von Bibin danke sagen. Danke für Eure langjährige Unterstützung, danke für Euer gutes Herz.

Ein gesegnetes lichtvolles neues Jahr wünscht

Margarete Englmeier
Straubing, den 10.12.2016

 

   

Zeitungsbericht 2014

Zeitungsbericht als Download

Bericht Südindien-Hilfe-Straubing e.V.  Januar 2013

Vor zwei Tagen bin ich mit einer Reisegruppe zurückgekommen aus Südindien. Dank der großzügigen Hilfe von Ihnen / Dir konnten wir den Menschen dort sehr viel Freude bereiten.

Es gibt einige Neuigkeiten zu unserem Projekt:
Der Bau geht voran, wenn für unsere Verhältnisse und unser Denken auch langsam. Immer wieder gibt es neue Hindernisse, die zu bewältigen sind.

Vor ein paar Monaten waren Abgesandte des Gouvernements bei Jose. Laut Vorschrift der Regierung muss Jose nun 2 Schlafsäle bauen, einen für die Mädchen und einen für die Buben, sonst schließen sie ihm das Haus, was mit den Bewohnern wird spielt keine Rolle. Die schon gebauten kleinen Zimmer werden nicht akzeptiert. Ja, Vorschriften gibt es, doch keinen Rupie Unterstützung! Das von uns mitgebrachte Geld wird für diesen Anbau reichen.

Der zweite Stock ist fertig, die Decke ist drauf, doch das Dach fehlt noch und das muss jetzt auch noch warten. Es wird seitlich offen bleiben, denn sie brauchen vor allem auch Raum zum Trocknen der Wäsche in den Monsunzeiten.
Die dort lebenden Menschen sind von ganzem Herzen glücklich und dankbar. Nicht nur, dass sie gut versorgt sind, es ist auch die große Liebe von Jose, die er den Kindern und den alten Menschen schenkt. Die Bewohner, die körperlich und geistig in der Lage sind, helfen beim Bau und kümmern sich um die schwächeren „ Familienmitglieder“.
Die größte Freude, die wir hatten, waren die leuchtenden Kinderaugen, als jedes sich im Spielzeugladen ein Weihnachtsgeschenk aussuchen durfte.

Das Strahlen nahm kein Ende und überglücklich trugen sie ihre Schätze nach Hause.
Wir haben außerdem Schulutensilien für das ganze Jahr eingekauft und für die erwachsenen Zöglinge je einen Satz Kleidung und Unterwäsche.

Unser schwer behindertes Kind wird ständig im Arm getragen, diese Fürsorge zu sehen hat unser Herz sehr berührt.
Die Schulkinder gehen regelmäßig zur Schule und Viswajotir und Avinash sprechen sogar schon etwas Englisch.
Jose konnte es kaum fassen, dass wir gerade zu dieser Zeit gekommen sind, in der er nicht wusste, wie er den Anbau finanzieren sollte. Wir konnten ihn nicht informieren, das Telefon funktionierte nicht. Umso größer war die Freude und die Überraschung.

Meiner letzten Anweisung, einen zweiten großen Wasserspeicher zu installieren, ist er nachgekommen und auch die Elektrizität ist fast fertig.

Es ist uns jedoch ganz wichtig, erst mal die Schulgelder zu bezahlen, für eine ausreichende Ernährung zu sorgen, die medizinische Versorgung sicherzustellen – der Rest des gespendeten Geldes kann dann für den Weiterbau verwendet werden.

Ja, es gibt dort noch viel zu tun, doch mit der Hilfe von so vielen großherzigen Menschen schauen wir zuversichtlich in die Zukunft. Jose lässt Ihnen/Euch sagen, alle mögen gesegnet sein und ich soll allen seine große Dankbarkeit überbringen. Jeden Tag schließt er die helfenden Menschen aus Straubing in seine Gebete ein. Sein tiefer Glaube gibt ihm die unendliche Kraft diese nicht einfache Arbeit zu tun.

Wieder sind wir neu motiviert zurückgekehrt, diese uns sehr ans Herz gewachsenen Menschen und Kinder weiter zu unterstützen, und zu helfen soweit es uns mit Eurer/Ihrer Hilfe möglich ist.

Ein kraftvolles, gesundes, zufriedenes und leichtes neues Jahr
wünschen Euch / Ihnen von ganzem Herzen die Bewohner des
Straubing House in Südindien und

Margarete Englmeier
Vorstand des Fördervereins Südindienhilfe Straubing e.V.
8. Januar 2013

Reisebericht von Margarete als pdf Download

Bildimpressionen der letzten Südindienreise im Januar 2013 als pdf Download


Unser Neuzugang im Januar 2011

Im Dezember 2010 fand Jose eine hochschwangere, geistesgestörte Frau auf der Straße. Kurz nach ihrer Aufnahme in das Waisenhaus wurde ihr Kind geboren. Vor Verwirrung und wahrscheinlich ehemaligen Traumata, versuchte sie ihr Kind mehrmals zu töten. Der liebevollen Fürsorge von Jose, seiner Frau und einigen Bewohnerinnen ist es zu verdanken, dass das Baby jetzt in sicherer Obhut ist. Im Schutze des Armenhauses kann sich auch die Mutter von ihrer schlimmen Vergangenheit erholen.

 

„STRAUBING HOME“ in Südindien

 

Überrascht und berührt zugleich waren die Mitglieder des Fördervereins Südindienhilfe - Straubing e.V. über die Namensgebung des Waisenhauses „Straubing Home", das durch die Hilfe des Vereins entsteht.
„Eine kleine Geste der Anerkennung und der Dankbarkeit für Eure Hilfe" sagte Jose, der Leiter des Waisenhauses, der die Reiseteilnehmer mit großer Freude und Tränen in den Augen begrüßte. Seit bereits vier Jahren unterstützt der Verein diese Menschen in Südindien.

„Wir sind so glücklich, dass nun endlich eine Verbesserung der Lebensumstände unserer Schützlinge eingetreten ist" so Margarete Englmeier, Vorstand des Vereins Südindienhilfe Straubing. „Es ist eingeweiht, fertig ist es jedoch noch nicht, doch das Erdgeschoss ist schon bewohnbar".

Im Zuge einer Rundreise in den Bundesstaaten Kerala und Kanataka in Südindien besuchte die Straubinger Reisegruppe zusammen mit vier Mitgliedern des Vereins Südindienhilfe Straubing das Hilfsprojekt „ Jose".
„Es war uns eine große Freude in die strahlenden Kinderaugen zu sehen und den offenen, mit unendlich großer Dankbarkeit erfüllten Herzen dieser bedürftigen und behinderten Menschen dort zu begegnen".

Durch die finanzielle Unterstützung des Vereins haben Mangelerscheinungen und Unterernährung endlich ein Ende. Auch die medizinische Versorgung ist gewährleistet.
„Ganz wichtig ist uns, dass alle Kinder die Möglichkeit haben zur Schule zu gehen" so Margarete Englmeier.
Jose kann es kaum fassen, dass er für das tägliche Auskommen seiner Schutzbefohlenen nicht mehr betteln muss und auch sein größter Traum, eine menschenwürdige Unterkunft bauen zu können, wahr geworden ist. Der Bau wächst und gedeiht. Das Erdgeschoß wird bereits von alten und geistig verwirrten Zöglingen bewohnt. Der entstehende zweite Stock wird Zimmer für die Kinder haben, außerdem entstanden zwei Baderäume mit fließendem Wasser und zwei Toiletten.

Auf das Drängen der Vereinsmitglieder soll der Boden noch gefliest werden, um die hygienischen Verhältnisse zu erhöhen. Der nächste wichtige Schritt ist es dann, einen genügend großen Wasserspeicher zu schaffen und die Elektrizität zu installieren.

Der tiefgläubiger Christ Jose, der keine Unterstützung von der Regierung erhält, dankt jeden Tag dem Himmel für die Hilfe aus Straubing.
„Wir sollen an alle Menschen, die ihn unterstützen seine große Dankbarkeit und seinen Segen weitergeben" - das hat er uns mehrmals aufgetragen, so Margarete Englmeier.
Mit großer Motivation, die 47 Bewohner weiterhin zu unterstützen, kehrte die Reisegruppe aus Südindien zurück.

Förderverein Südindienhilfe-Straubing e.V. 
Kto.Nr. 37994
BLZ  742 50000

Sparkasse Niederbayern-Mitte

 

Wir sind dankbar für jeden Euro, der zu 100% in das Hilfsprojekt fließt.
Alle Mitglieder sind ehrenamtlich tätig.